Freitag, 24. Februar 2023

Impulse für neues Welt-Bewusstsein






Dies ist ein Aufruf der Fundación Arsayian, den ich hier ins deutsche übersetzt habe, weil ich ihn als eine sinnvolle Antwort auf unsere zusammenbrechenden Systeme erachte, die dringend einen Erneuerungsbedarf aufweisen.  Ich empfinde die in diesem Artikel vorgebrachten Impulse als sinnvoll, denen jeder nach seinem persönlichen Empfinden folgen mag. Es ist klar, das es auch Strömungen gibt, die gerne eine Art völligen Neustart schaffen wollen, in völliger Freiheit. 

Es sei gesagt, Freiheit will gelernt sein. Und dazu müssen wir die Grundlagen schaffen. Denn von Geburt an, bewegen wir uns automatisch der Alleinheit kommend, zwischen Feudalen Systemen (Vater  und Mutter / König Königin, Diktatur (Kindergarten Schule) und Demokratie (gemeinschaftliches soziales Leben in der Familie). Die einzigen, die diesem System in der derzeitigen Struktur irgendwann einmal entkommen, sind die Erwachsenen oder älteren, die vielleicht das Prinzip "Ich lebe was ich will aus meinen Impulsen heraus" erreichen. Viele von uns wollen dieses Modell niederreißen. Dies kann nur sinnvoll in einer Weise geschehen, die es jedem Einzelnen von uns erlaubt, in seinem Tempo der Veränderung zu folgen. Am Ende des Tages sind wir Teil eines Organismus und es ist wichtig dies zu erkennen, damit wir unsere Kräfte sinnvoll einsetzen anstatt gegeneinander Schattenkämpfe zu führen.

Ein alternatives Modell zu all diesen hierarchischen Systemen stellt das ontokratische System dar, das in seiner Grundlage das biologische System als Beispiel nimmt, um sich zu organisieren.
Mehr dazu hier und hier--> 


 Bewusste Aktionen

Wir sind die Neuronen der Erde, mit dem Zweck, Synapsen zu bilden und ein Netzwerk von Gedanken zu schaffen, das in der Lage ist, transformative Maßnahmen zu ergreifen, die die bewusste Evolution vorantreiben.

 Als Menschen haben wir die Fähigkeit, die Welt zu transformieren, denn wir sind mit der Gnade ausgestattet, bewusst zu sein, Realitäten zu erschaffen und zu ko-kreieren, alles zu verändern, was sich um uns herum manifestiert.

Wir sind ein Kanal für Frequenzen, die die Macht haben, uns zu verkörpern, und die uns dazu verpflichten, unsere natürliche Rolle im Bewusstsein und in der Nutzung all dieser Energie der Ko-Kreation zu erfüllen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir uns wieder als Transformatoren erkennen, denn nur dann werden wir in der Lage sein, die notwendige Harmonie zwischen der Evolution des WESENS und dem planetarischen Bewusstsein herzustellen.

Gemeinsam mit Ihnen und dank Ihrer Beteiligung möchte die Stiftung die Entwicklung von Maßnahmen fördern, die darauf abzielen, eine Kohärenz zwischen Körper, Emotionen und Geist herzustellen, uns wieder als Kanäle zwischen Himmel und Erde zu verbinden und die Materie zu transformieren.

Körper

Als Menschen haben wir die Aufgabe, die Welt zu befruchten, und zwar durch das Potenzial, das wir mitgebracht haben, um es auf der Erde anzuwenden und mit ihr in Einklang zu bringen, so dass sie spürt, dass wir in ihr sind und sie umgestalten; in Harmonie und Gleichgewicht mit ihrem Wesen. Als Stiftung haben wir uns vorgenommen, bei der "Aussaat einer neuen Menschheit" zu helfen, und ein Teil davon bedeutet, mit der Umwelt zusammenzuarbeiten und die Umwelt zu verändern.

Im Einklang mit unserem Ziel schlagen wir vor:

1. Einen oder mehrere Bäume zu pflanzen, wobei wir uns bemühen, auch dort zu forsten, wo sie bereits vorhanden sind und weiter gepflanzt werden können.
2. Öffentliche Gemüsegärten für die auf der Straße lebenden Menschen anzulegen.
3. Einführung von ontokratischen Tagen, von Versammlungen unter "Bäumen" und Debatten über den Aufbau einer Gesellschaft, die wie ein Baum gedacht wird, der sich entwickelt; von dem Moment an, in dem wir seinen Samen pflanzen und er sich entwickelt, bis er zu einem Neuron des Planeten wird, das sich vernetzt und im gleichen Sinne mitschwingt. Ein flexibles, anpassungsfähiges, organisches und kooperatives Wesen auf dem Weg zu einer neuen Menschheit.

Emotionen

Beim Menschen ermöglichen die Chakren den Fluss des Lebens; sie sind der Motor der physischen Funktionen, Drüsen und Organe. Die Komplexität unseres Wesens hat jedoch dazu geführt, dass jedes Chakra auch für Aufgaben verantwortlich ist, die über unseren physischen Körper hinausgehen und auf den Emotionalkörper, das Sein, das Soziale, die Verbundenheit, das Übersinnliche, das Spirituelle und das Mystische wirken.

Durch die aktive Entwicklung von therapeutischen und harmonisierenden Workshops können wir die Energien, aus denen wir bestehen, selbst steuern, neue Realitäten schaffen und die innere Kohärenz finden, um unsere schlummernden Fähigkeiten zu wecken und den Weg zur Transformation unseres Lebens zu finden.

Für die Entwicklung von therapeutischen Tagen schlagen wir vor:

  •  An öffentlichen Orten und an bestimmten Tagen frei verschiedene Therapien anzubieten.

  •  Besuche in Krankenhäusern und kommunalen Hilfszentren (Kampf gegen Drogenabhängigkeit, Suppenküchen, Sonderschulen usw.) zu organisieren, um begleitende Aktivitäten durchzuführen.

Für die Harmonisierungstage schlagen wir vor, bestimmte Orte, Chakren der Ortschaften oder Kraftzentren zu wählen, um:

  1. Ihre physische Reinigung und Aufräumarbeiten durchzuführen.
  2. Ihre energetische Reinigung durch Meditationen zu fördern, mit dem Ziel der Harmonisierung und Kalibrierung.
  3. Ihre mentale Reinigung zu fördern, indem sie die Verantwortlichen (Stadtverwaltung, Bürgermeisteramt o.ä.) darüber informieren, wie wichtig es ist, sie in Harmonie zu halten.

Geist

Der Mensch ist ein lineares Beispiel für ein Fraktal der Erde, und wir reproduzieren in uns den gesamten systemischen Inhalt der Biologie der Erde. Daher ist es wichtig, dass wir erkennen, wie wichtig es ist, unsere Frequenz unter Beachtung dieser Beziehung auszurichten, um mit Mutter Erde in Einklang zu sein.

Durch die Praxis von Meditationen zu bestimmten Zeiten (Sonnenwenden, Tagundnachtgleichen, Monden, Finsternissen und dem Beginn jedes Tierkreiszeichens) versuchen wir, den Körper durch die Zeit hindurch zu harmonisieren, indem wir die Synchronizität mit den natürlichen Zyklen suchen, um Ordnung und Kohärenz in unserem Leben zu finden.

Donnerstag, 23. Februar 2023

Ontokratie

Fundacion Arsayan hat eine Initiative gestartet in der Impulse gesammelt werden  

eine neue Gesellschaftsform zu finden. 

Zentraler Punkt ist dabei die Weltsicht basierend auf dem Paradigma, 

das wir sind die Erde, wir sind die Neuronen die der Erde in ihrem Bewusstwerdungsprozess helfen. Wir sind wie die Zellen eines Körpers mit Namen Erde.


*Die Philosophie der Ontokratie*

Die Ontokratie ist ein soziales System basierend auf dem 

biologischen Design des Menschen und fraktaler Organisation in Netzwerken.


Die Natur entwickelte über Millionen von Jahren in Versuch und Fehlversuch

die besten Systeme gegenüber den Herausforderungen der Veränderung.

Sie erstellte Mechanismen der Evolution die sich perfektionierten 

bis hin zu biologischen Strukturen, die aus Multizellulären Organismen bestehen 

die miteinander interagieren und in sich von der Entwicklung ihres einzigartigen 

Potentials ein gemeinsames Ziel verfolgen: Das harmonische Leben (Homöostasis) und 

die Transzendenz (Fortpflanzung).

Im Nervensystem und der Zellulären Mitose finden sich die Schlüssel ein soziales System auf einer Basis zu entwickeln, das sich seit Millionen von Jahren herausentwickelt hat, als bester und effizientester Mechanismus. Die organischen Netzwerke und Fraktale des Planeten Erde.


Der Planet Erde formt das größte biologische Lebewesen. Seine Biodiversität ist äquivalent zum inneren Reichtum der Organismen die sie bewohnen. Der Mensch fungiert dabei für die Erde in der gleichen Weise wie das kognitive Denken in unserem Nervensystem,

unsere Kulturen und unsere Zivilisationen sind eine antwort auf evolutionärer Suche des Bewusstseins nach sich selbst.


Deshalb sollte unsere Gesellschaft auf Basis des zentralen Nervensystems funktionieren, 

um coherent  mit dem Organismus in dem wir leben zu interagieren.


Ontokratie kommt von den griechischen Wörtern

Ontos und Cratos: die Kraft des Seins.

Das "Sein" wird als das Ganze interpretiert, das ein Individuum ganzheitlich ausmacht, mit seinen biologischen, emotionalen, spirituellen, kulturellen und philosophischen Aspekten.


Im Gegenzug wird jedes Individuum als Teil eines größeren Selbst interpretiert, das wir als Volk, Gesellschaft oder Zivilisation bezeichnen.


Daher liegt der Schlüssel in der Interkonnektivität zwischen den Teilen, die im gleichen Sinne mitschwingen, und somit (vorrangig) in der emotionalen und intellektuellen Bereicherung und Entwicklung durch Austausch.


Bio-Evolutionär bezieht sich auf den Zustand des Staates oder Organismus und seine Form: flexibel, anpassungsfähig, organisch und kooperativ.

Organismus und seiner Form: flexibel, anpassungsfähig, organisch und kooperativ.

kooperativ.

Ausgehend von Nervennetzen sollten wir soziale Netzwerke als die natürliche Entwicklung betrachten, die uns zu einer nicht-hierarchischen, kooperativen Interkonnektivität führt. Der Schlüssel zu diesem System ist die Fraktalität: Es ist in allen Bereichen und auf allen Ebenen replizierbar und geht über Staatsgrenzen hinaus.


Das evolutionäre ontokratische System basiert auf dem Aufbau von Vertrauen zwischen Individuen, ihrer Vielfalt und der Wertschätzung ihrer angeborenen Ressourcen. Sie respektiert die Herkunft: religiös, sexuell, kulturell oder philosophisch, denn sie sieht die Individuen nur als ein Netzwerk, dessen wichtigster Wert die Fähigkeit ist, Lösungen vorzuschlagen und Strukturen zu verbessern, ohne sich gegen die bereits Aktiven zu stellen.



In diesem Sinne ist die Ontokratie ein System, das jede Weltanschauung anerkennt, respektiert und integriert, und zwar durch die Summe unserer angeborenen individuellen Fähigkeiten; sie stärkt unser Vertrauen und sieht uns in der Verantwortung, sowohl für Aktionen als auch für gemeinsame Entscheidungen zur Lösung gemeinsamer Konflikte, wobei sie unabhängig von der Herkunft die Beiträge derjenigen wertschätzt, die sich zur Teilnahme entschließen. Sie macht uns also absolut verantwortlich für alle Entscheidungen öffentlicher Natur, da sie alle Hierarchien und/oder Vermittler abschafft, mit dem Ziel, verschiedene Projekte oder Problemlösungen zu erreichen und zu verwirklichen. Sie bezieht uns als aktiven Teil der Wirtschaft des Systems, des Justiz- und Exekutivapparats ein, wobei jeder von uns ein Investor in seiner eigenen Nation ist. Sie ermöglicht es uns, auf internationaler Ebene und im Namen jedes Einzelnen an der Entscheidungsfindung teilzunehmen, ohne dass die Partikularinteressen der einzelnen Nationen eine Rolle spielen.


Es handelt sich auch um ein System der flexiblen Entscheidungsfindung; seine Gesetze und Verordnungen stellen daher einen Rahmen der Sicherheit ohne Hindernisse und Hemmnisse dar. Jedes Projekt wird für die Entwicklung und Umsetzung in Betracht gezogen, solange es finanziert wird und gleichgesinnte Akteure findet.


Die Ontokratie erkennt die Notwendigkeit eines erzieherischen Wandels an und bezieht die neuen Technologien mit ein, wobei der Aspekt der menschlichen Interaktion berücksichtigt wird. Sie schlägt auch ein Wahlsystem vor, das auf Erfahrung, Wissen und Vertrauen basiert, da sie sich über Parteinahme oder Ideologie hinwegsetzt.


Abschließend lässt sich sagen, dass das evolutionäre ontokratische System darauf abzielt, das soziale Individuum zu verbessern, indem es an den politisch-wirtschaftlichen Entscheidungen, die es betreffen, teilnimmt und diese beachtet, wobei es ihm freisteht, mitzuarbeiten oder seinen Beitrag zu leisten, was immer es wünscht oder fühlt, mit dem Ziel, eine voll aktive Gesellschaft mit der Fähigkeit zur Analyse und Entscheidungsfindung zu fördern.




Quelle: https://fundacionarsayian.org/filosofia-ontocratica/

Dienstag, 16. August 2022

Das Haus der Irren

 Die Welt der Dimensionen ist vielschichtig und innerhalb einer Dimension gibt es unzählige Realitätsebenen. Unzählige Welten. Fernab in einer dieser Welten geschah etwas, das zwar für Aussenstehende nahezu unbemerkt geblieben sein mochte, aber es würde die Welt verändern.

Moria das Haus der verlorenen Seelen war ein unscheinbares Fachwerkhaus in mitten einer Stadtmetropole. Dort ging ich hinein. Die Menschen denen ich zur Begrüßung begegnete legten einen Bann um mich und ich vergass fast, das ich einmal aus der freien Welt gekommen war. Doch das vergessen war nie ganz vollständig.

Eine ganze Weile taumelte ich in dieser falschen Welt herum doch dann geschah etwas, das mich erinnern ließ, das ich einmal von draußen gekommen war. Ich sah um mich herum jene, die langsam dem vergessen anheim fielen. Andere, die schon sehr lange in diesem Haus waren, waren völlig verloren. Sie vergnügten sich mit sinnlosem balgen und kämpfen, töteten sich gegenseitig, nur um im nächsten Moment unbeschadet wieder aufzustehen. Sie verfielen langsam aber sicher dem Wahnsinn ohne Aussicht auf Änderung. Denn ihre kleine Welt war bestimmt von einer Gruppe, die ihre Energie aus den Gefangenen zog. Sie ließen die Leute vergessen. Mischten sich unter sie und verführten sie damit sie weiter vergaßen das es einmal eine andere Welt draußen gegeben hatte. Eine freie Welt.

Fortan kämpfte ich gegen das vergessen an. Der normale Eingang war für mich als Ausgang versperrt. Irgendwie konnte man ihn nicht passieren wenn man einmal drin war, verbarg er sich vor dem Betrachter. So durchstöberte ich das Haus nach einem Fenster oder irgendetwas, das mir eine Flucht erlauben würde. Auf einem Dachbalkon fand ich eine Brüstung, die zu einer Mauer führte. Hinter der Mauer wusste ich, liegt die freie Stadt. 

Schon hatte ein Mann der Gruppe bemerkt, das ich drauf und dran war zu fliehen. 

Er stellte sich neben mich und versuchte mich zu bequatschen. Wie gefährlich die Mauer sei und ich könnte stürzen. 

Ich beachtete ihn nicht weiter. Ich schaute mir die Brüstung an, wo ich meinen Fuß hinsetzen wollte und kletterte über das Fenster hinaus. Ein paar Schritte über die Mauer. Ein Sprung und schon war ich auf der Straße in Freiheit. 

Ich ging zu einem nahegelegenen Festplatz und schaute mir das Haus von aussen an. 

Niemand schien bemerkt zu haben, das ich dort herausgehüpft war, und niemand schien von dem Haus groß Notiz zu nehmen. Wieso auch, wer hier draußen war, wähnte sich in Sicherheit.

Ich beschloss den Spuk zu beenden.

Ich ging wieder in das Haus. Diesmal war ich vorbereitet und lies niemanden an mich heran. 

Ich ging schnurstracks zur Apparatur, die wie ein zentraler Mechanismus über allem hing und die Menschen in ihrem Bann hielt. Noch eben sah ich wie sich eine Frau in totaler verrücktheit zu Boden auf den Kopf warf, nur um sofort wieder aufzustehen und dann war es vorbei. Die Türen des Hauses waren wieder sichtbar für die Menschen im Haus. Ich ging durch alle Räume und scheuchte sie hinaus. 

Manche waren wirr und andere sahen endlich wieder die Freiheit. Manche waren so lange dort gewesen, das sie immernoch in Trance aus dem Haus taumelten und völlig vergessen hatten, das diese Welt draußen ganz andere Gesetzmäßigkeiten hatten, als die in diesem Irrenhaus gewesen waren. 

Hier konnte man sterben wenn man sich zu Boden warf. Hier konnte man den Körper verlassen, wenn man keine Lust mehr auf diese Welt hatte.

Ich sah, wie sich manche zum Festplatz verteilten. Sie torkelten herum und gröhlten, wie sie es im Haus getan hatten. Einer stürzte in der üblichen verrückten Manier mit seinem Kopf auf den Boden. Er würde nun nicht mehr aufstehen dachte ich, als ich es sah.

Ich begegnete einem Passant, der angewidert die verrückte Meute betrachtete und sich beschwerte.

Ich versuchte ihm zu erklären, das sie es nicht besser wüssten, weil sie in einem Haus gefangen gewesen waren, das einen vergessen ließ und das sie nun etwas Zeit bräuchten um zu merken, das sie frei waren. 

Aber der Mann schüttelte nur abwehrend den Kopf und sagte "Das ist keine Entschuldigung! So rennt man hier einfach nicht rum."

Er konnte eben nicht verstehen, wie es ist, wenn man sich so vergisst, das nichts mehr von der Seele von der Identität die sie einmal war übrig blieb.

Ich drehte mich um, und verließ das rege Treiben. Einige würden wohl sterben, andere würden nun endlich ihre Flügel ausbreiten. Was auch immer sie lebten, sie würden es in Freiheit tun und der Nebel würde sich irgendwann lichten.

Alles in allem war ich zufrieden und zog von dannen...




Dienstag, 22. September 2020

Der Sinn des Lebens...

Ich hatte meine ganz eigene Erkenntnis über den Sinn des Lebens.

Das Leben ist nicht dazu da, das wir uns sicher in ein Kämmerchen verschließen, damit keine Luft drankommt und wir dort in "Sicherheit" vor uns hinschimmeln.

So ist das auch mit unseren Tieren oder dem Verlauf des Lebens allgemein. 

Katzen sind wunderbare Lehrmeister.

Meine erste Katze hieß Mimi. Sie war besonders und sie brachte mir viel Freude. Aber es ist trotzdem ich sie als "meine" ansehe, nicht meine Katze! Sie gehört sich selbst. Sie ist ein Familienmitglied, ein Freund. Und welchen Respekt habe ich vor ihr, wenn ich meine Ansicht über sie stelle. Ich behandle sie so weit möglich immer als Partner, der ein Wort in dem hat, was mit ihm geschieht. Ich sperre sie nicht ein, wenn sie mir zutiefst versichern, das sie das selbst entscheiden wollen . Wie wenig verbunden sind wir doch in dieser Welt geworden, wenn wir uns anmaßen über alle Dinge der Welt zu entscheiden, ob und wo es wilde Tiere in unserer Umgebung geben darf die sich fortpflanzen dürfen oder nicht. Sie mögen eine hohe Geburtenrate haben, aber sie sterben auch in Massen.Es wird in dem Moment falsch, in dem es keinen Fluss mehr gibt, der frei fließen darf. Es wird in dem Moment falsch, an dem wir glauben, alles ist deterministisch geregelte Bahnen leiten zu müssen um alles schön unter "Kontrolle" gebracht zu haben. Denn das ist nicht der Sinn des Lebens. 

Die Schöpfung braucht kein "Fix it" von unserer Angst vor XXX.

Das Leben ist ein hochkomplexes Spiel von Kräften, die fein ausbalanciert sind! Wenn wir aufhören, mit unserem Verstand darin herumzupfuschen kann alles in Synchronizität fließen.


Was ist wenn sie krank waren oder Hilfe brauchten und es ihren Horizont zu übersteigen scheint? Nun sie können schon verstehen, wenn wir sie heilen wollen . Und manchmal wollen sie das auch. Aber auch das ist nicht der Sinn. 

Wir treffen Vereinbarungen mit Ihnen. Sie sind hier und zeigen dir einen tiefen Sinn, den du nicht sehen können wirst, wenn du immer deine innere Eingebung überschreibst mit dem, was dein Verstand dir sagt. 

Dein Verstand hat von Lebenssinn nämlich keinen blassen Schimmer-. 

Leben ist Leid und Freude nah beieinander. und doch kommt dies der Beschreibung und dem tiefen Sinn nicht  nah. Es gibt keine Wiederholung im Leben die umsonst ist, auch wenn es uns so erscheinen mag!

Und was ist, wenn das was da scheinbar gelebt werden will, den aktuellen Konventionen widerspricht? Nun ich habe es getan ... ich bin den Weg gegangen. Und gehe ihn noch. 

Und ich stehe immernoch dahinter. Ich habe das tiefe Gefühl es war richtig und sehr wichtig es zu tun. 

Im Juli 2016 verließ Mimi mein zu Hause. Sie kratze noch einmal voller Vorfreude in den Teppich und ging aus dem Flur in den Garten. 

Irgendwann später überquerte sie dann eine Kreuzung. Und noch heute habe ich das quietschen der Bremsen im Ohr... Wo ich sie dann später überfahren am Straßenrand fand.

Als Flocki und Lilli in mein Haus kamen, hatten Claus und ich sofort das Gefühl, es sei falsch sie sofort  zu kasterieren. Wir wollten ihnen die Möglichkeit geben einmal Kinder zu haben. Während es sich bei Mimi noch als eine freie Entscheidung angefühlt hatte, die ich später innerlich anzweifelte, fühlte es sich hier an, als hätte es eine Trendwende gegeben. Es ist nicht mehr natürlich, das eine Katze frei sein kann. Nachdem sie für tausende von Jahren unsere Begleiter waren, sind sie nun an der Schwelle ihre Freiheit zu verlieren??? 

Wieviele wissen tatsächlich wie eine Wildkatze aussieht, die in so vielem kaum von einer Hauskatze zu unterscheiden ist. Während man liest, das Wildkatzen ja vom aussterben bedroht sind, werfen wir mit der Unterscheidung zur Hauskatze gleich alle in einen Topf. Gleichzeitig ist sie ein Exemplar für das, was in unserer geregelten Gesellschaft so schief läuft. 

Wir haben uns selbst aus dem Lebenskreislauf herausgenommen!

Jetzt bestimmen "wir" - die Vernünftigen?? - wo der Hase läuft. Wir, die wie Schulkinder sind und glauben das Leben müsste unter Kontrolle gebracht werden, damit wir die Welt weiter ausbeuten können, ohne zu merken WIE SEHR wir die Verbindung zur Natur und Natürlichkeit verloren haben. Wie sehr wir selbst dadurch zu einem Fremdkörper werden.

Nach langem hin und her überredete man uns, das nicht zu tun. Flocki und Lilli, unsere Lehrmeister der Freiheit. 

Lilli war nicht lange bei uns. Schon bald nachdem sie hätte Kinder haben können, war sie nach der Erzählung eines Bauarbeiters überfahren. Aber wir fanden sie nie. Und sie sagte mir, sie wolle in einem neuen Körper zurückkommen. 

Und so machten wir es, wir holten Leila. Sie freute sich vom ersten Tag an, als sie bei uns war und ließ uns spüren wie sehr sie sich freute bei uns zu sein. Sie hatte am Anfang sogar teilweise die selben Marotten wie Lilli. Es war erstaunlich. Für uns war klar, dieses Mal würden wir es durchziehen.

Sie wurde rollig, sie wurde schwanger. Und leider.... auch krank. 

Ich schaute sie an, als mir die Tierärztin am Telefon zwei Optionen präsentierte.

Entweder einschläfern... oder eine teure Behandlung mit monatelangen Spritzen.

Aus ihren Augen sprach ein ganz klares "Nein". Einschläfern war keine Option. 

Ich kann dieses niemandem erklären, der es nicht erlebt. Es ist nunmal eine Kommunikation, die am Verstand vorbei passiert. Und man weiß in diesen Sekundenbruchteilen genau,- wirklich HAARGENAU!! was richtig ist und was falsch. Man weiß es einfach. Die Frage ist, willst du es hören, willst du es wagen!

In diesem Moment war einschläfern einfach nur falsch. 

Sie sterben lassen wollte ich auch nicht. Also Behandlung. 

Mit ihren kleinen Babies im Bauch. 

Es waren sehr aufreibende aber auch sehr lehrreiche Monate. Und ich bin Leila sehr dankbar dafür. Als die Babies geboren wurden, schaute sie glücklich aus der Kiste im Schrank, und ich wusste, das war genau der Grund, wieso sie noch einmal hergekommen war. Sie hatte das bestellt. Und wir hatten eine beiderseitige Vereinbarung, die sich damit erfüllte. 

Einsperren war weder für Lilli noch für Leila je eine Option gewesen. In meinen Kindertagen wurden die Katzen im Heuboden geboren und kamen und gingen wie es ihnen beliebte. Und das ist für mich ein essentieller Bestandteil der natürlichen Lebensweise.

Nachdem sie sehr liebevoll rund um die Uhr zwei oder drei Wochen nur in  der Wohnung war, wollte sie raus, sie wollte auch mit ihren Kleinen raus, aber das war natürlich für die Kleinen noch viel zu früh. Sie lockte sie und rief. Aber bis vor zwei Tagen, hatten sie es gerade mal aus dem Nest vor die Tür geschafft.

Am 20. September - vier Wochen nach der Geburt ihrer Kleinen - wurde auch Leila überfahren. 

Und auch wenn ich den tiefen Sinn noch nicht sehen kann, weiß ich, es war wichtig und es sollte so sein. Alles jeder Schritt. Sie sagte es mir dort an Ort und Stelle, als ich vor ihr kniete am Straßenrand.


Wir glauben, wir wünschen wir wollen. und wir wollen nicht leiden. Wir wollen es vermeiden, wo es nur geht. Wir wollen auch gut sein, und es ist Tierquälerei eine todkranke Katze nicht einzuschläfern,  so sagen wir. Und was hat der Patient zu sagen?

Manchmal denken wir sogar dasTiere da besser behandelt werden als Menschen. Aber wie weit ist es da mit dem Respekt wenn das Tier kein Mitspracherecht hat. 

Am wenigsten wollen wir andere leiden sehen. Besonders die Katzen lieben, wollen sie nicht leiden sehen, ob sie fremd ist oder wo auch immer. 

Liebe ist jedoch nicht, sie ihrer Freiheit zu berauben, damit WIR nicht mehr leiden-  wir haben einen Verstand und auch wenn er sicher sinnvoll ist, und hilfreich wenn er im Einklang mit Herz arbeitet, glauben wir manchmal viel zu sehr an seine und unsere Erhabenheit.

Das Leben ist ein Kommen und Gehen. Ein ständiges Wachsen und Erleben. Projekt Menschheit ist Work in Progress und so ist auch das Leben. 

Nichts geschieht ohne im Uhrwerk der Schöpfung einen Anlass oder Wachstum zu fördern. Ich will Liebe und Freude leben und was dazu gehört ist das kommen und gehen. ...




Donnerstag, 14. Mai 2020

Eine neue Währung!

Lasst uns eine neue Währung machen!



Die Bank der Freude

Hiermit rufe ich eine neue Währung ins Leben. Es ist die Währung der Freude.
Inspiriert hat mich eine Meldung davon, das eine Firma, deren Name bekannt und hier uninteressant ist, einen Chip patentiert hat, der in der Lage ist zu registrieren, wenn ein Nutzer eine Werbung anschaut. Das Patent sieht vor, das dieser Nutzer dann für das anschauen der Werbung Geld erhält in Form einer Kryptowährung. Ich dachte mir, wenn es einen Chip gibt, der das merkt, wieso dann nicht einer der merkt ob man sich freut.
Also ein Freudekonto ...
Jedesmal wenn du dich freust bekommst du Geld. Wäre das nicht toll!
Aber keine Angst. Wir brauchen dafür keinen Chip
Die Regeln sind sehr einfach:

  1. Wenn du von jemandem eine Ware kaufen möchtest, dann gibst du ihm dafür Freude Punkte.
  2. Waren oder Dienstleistungen können gekauft werden mit Freude Punkten die man von jemand anderem erhalten hat.
  3. Jeder kann Freudepunkte ausgeben an jemand anderen, der ihm tatsächlich eine Freude bereitet hat.
  4. Wenn jemand keine Freudepunkte hat, dann kann er sie erhalten, indem er anderen eine Freude bereitet und sie fragt auf einer Scala von 1 bis x nach dem Grad der enstandenen Freude.

Und ein paar Bedingungen:

  • Freudepunkte können nicht verschenkt werden, da sie an echte Freude gebunden sind.
  • Ein Freudepunkt weiß wo er herkommt. "Freudepunkt von Camilla T./Tamara K./Sonja G./Alfred M." (siehe Beispielbilder)
Ich werde demnächst -ich muss erst noch ein paar Vorbereitungen dafür treffen - in meinem Shop einige Dinge anbieten, die man mit Freudepunkten kaufen kann.
Jeder kann mitmachen, jeder der Waren anbietet oder Dienstleistungen kann beliebiges seiner Wahl als käuflich mit Freudepunkten anbieten.
Es ist kein muss, jeder eben so wie er kann.
Hier ein paar Druckvorlagen für eure Freudescheine

Weitersagen!

Wenn dir die Idee gefällt, trag sie in die Welt







Anbei die Idee nochmal als PDF zum download und verteilen.

Dienstag, 4. Februar 2020

Wer bist du?

Wer bist du?

Hör genau hin!

Kannst du es spüren, das zeitlose?!

Wer bist du?

Kannst du es spüren, das Alte Ungeteilte?

Wer bist du?

Die Fülle, das Wissen und Sein!

Wer bist du?

Das Meer des Seins

Wer bist du?

Die Unendlichkeit...



Atme bewusst so oft es geht...
Lebe den Moment ohne Widerstand...

Wenn du dem Widerstand begegnest, dann frage dich:
Wie kann ich dem Moment ohne Widerstand begegnen?

Umarme das Gefühl, des Widerstandes, Umarme dein "dagegen sein" 

Denn du bist nicht deine Geschichte.

Was hinter den Worten liegt, ist Präsenz
Gegenwartbewusstsein.

Eine Tiefendimension die jeder in sich trägt, aber die meisten wissen es nicht,
das es möglich ist, zu sich selbst zu finden.

Eine tiefere Dimension seiner selbst zu finden.
Es liegt in der Stille die sich hinter und zwischen den Worten verbirgt.

Was hindert dich in dieser Dimension verankert zu sein.

Stille ist ein Bewusstseinszustand den man 
"Das freiwerden von zwanghaftem Denken ohne in Schlaf oder Unbewusstheit zu verfallen"
nennt.
Eckhart Tolle

Freitag, 25. Oktober 2019

Instabile Beziehungen


Hast du erlebt, das du als Kind dir deiner Beziehungen nicht sicher warst?
Hast du erlebt, das du das Gefühl hattest, wenn du nicht so bist,
wie von dir erwartet wird, das du dann nicht mehr geliebt wirst?

Und wenn du dann dich so verhalten hast wie gewünscht, so brav und so, dann war wieder alles toll für eine Weile? Bis zum nächsten Mal.
Und das nimmt man mit in seine anderen Beziehungen.
Liebesentzug ist keine Form der Erziehung.
Instabile Beziehungen sind dann für dich normal und du gehörst zu den ständigen Verbesserern deiner Fehler.

Wie sieht eine instabile Beziehung aus?


Du bist mit einem Partner/Familienmitglied zusammen und es ist alles wundervoll, und dann zieht er sich emotional zurück. Ist abwesend und dann fängst du an und fragst dich, was mit dir nicht stimmt. Irgendwann kommst du vielleicht zu dem Schluss, das du ja zu bedürftig bist und ziehst dich deinerseits zurück. Dem anderen seinen Raum lassend, und was dabei baden geht, sind deine Bedürfnisse und vielleicht kommen Gedanken auf, das etwas nicht stimmt.
Und dann geschieht wie von selbst die Verwandlung.
Plötzlich ist er wieder da. Und es ist wieder wie am Anfang. Für eine Weile. Und dann, wenn du beruhigt bist, dann wirst du langsam ausgehungert. Wieder bist du der Fisch auf dem trockenen. Du fühlst dich vergessen.

Ich habe gehört, es gibt Leute, für die das der erste Grund ist zu gehen. Und andere, für die instabile Beziehungen zu einer Normalität gehören, verfallen in Abhängigkeit.
Eine instabile Beziehung mit missbräuchlichen Eigenschaften, die garnicht bewusst sein müssen.
Und vielleicht fragst du dich dann, ob du zu viel verlangst, das es soetwas wie eine stabile Beziehung garnicht gibt?

Es gibt nunmal Bedürfnisse und wahrscheinlich hat so gut wie jeder von uns gelernt, das sie nicht immer erfüllt werden können. Ich glaube das ist ein Grundstein für Mangeldenken. Dazu gibt es ein paar bekannte Sätze wie
"Wir können uns das gerade nicht leisten."
"Das was man will kann man nicht immer haben." und meinen aber eigentlich damit: "Das was du gerade willst kannst du garnicht bekommen"
Viel besser wäre zu sagen, "ich habe das Geld gerade nicht, aber zusammen können wir uns etwas überlegen wie wir es bekommen."
"das was ich will, steht gerade im Konflikt. Wie wichtig ist die Einhaltung der Pflicht,  und können wir nicht doch schauen wie wir es bekommen können?"

Aber was ist, wenn aus dieser Begründung eine Beziehung erwächst, die wie eine Droge wirkt,
weil du ja manchmal ein bisschen Liebe bekommst?
Bis zum nächsten Mal....
Was ist, wenn du merkst, das deine Bedürfnisse vertröstet werden. Morgen, vielleicht übermorgen,
vielleicht aber auch ...? - nur wenn du daran erinnerst? Muss ich das? Will ich das?


Muss ich denn in einer Beziehung darauf warten, das mein Partner verfügbar ist? Muss ich daran erinnern? Muss ich mich wiederholen?
Und welche Rolle spiele ich dabei? Bin ich denn verfügbar? Bin ich selbst klar in dem was ich brauche?
Wenn klar ist was ich brauche und es nicht gegeben ist, wie viel kann ich darauf verzichten  und mache ich meine Grenzen damit zu einem Handelsgut?
Ein bisschen Grenze für ein bisschen Liebe?
Wenn deine Grenzen bekannt sind, sollte es dann nicht von selbst kommen? Ist eine Liebe basierend auf einem Handel denn eine? Ist es dann eine missbräuchliche Beziehung zu dir selbst?
Es geht also um klare Grenzen. Was sind klare Grenzen?

Wann wird aus dem Verständnis für "passt gerade nicht" ein Verlust?
Wieviel emotionale Verfügbarkeit ist zu wenig?